Affirmationen & Afformationen

Silent Sublimials treffend formulieren

Affirmationen

Silent Subliminals werden klassischerweise in Form von Affirmationen formuliert. Affirmationen sind kurze, positiv und in der Gegenwart formulierte Sätze, die einen gewünschten Zielzustand beschreiben oder auch den Weg dorthin. Das können Sätze sein wie z.B. "Ich liebe mich, so wie ich bin." - "Ich bin schlank und fühle mich wohl in meinem Körper." Oder als Prozess formuliert: "Von Tag zu Tag werde ich ruhiger und gelassener." - "Ich komme immer mehr in meine Kraft." Die Absicht der Arbeit mit Affirmationen ist, mit der Zeit mein Denken, Fühlen und Handeln in die gewünschte Richtung zu lenken.

Da ich selbst mit Affirmationen nie besonders viel anfangen konnte und ich sie in der Arbeit mit Silent Subliminals auch nicht verwende, gehe ich hier nicht näher darauf ein. Stattdessen möchte ich Sie mit den Afformationen bekannt machen:

Was sind Afformationen?

Afformationen haben eine ähnliche Absicht wie Affirmationen, jedoch formulieren wir hier Fragen und keine Aussagesätze. Also statt "Ich bin schlank und fühle mich wohl in meinem Körper." fragen wir stattdessen "Warum bin ich schlank und fühle mich wohl in meinem Körper?"

Vielleicht bemerken Sie schon die unterschiedliche Wirkung dieser beiden Sätze: Beim ersten Satz - der Affirmation - regt sich eventuell Widerspruch in meinem Verstand oder auch meinem Unterbewusstsein. Die Aussage "Ich bin schlank und fühle mich wohl in meinem Körper" entspricht einfach nicht der aktuellen Realität.

Dagegen lenke ich mit der Afformation "Warum bin ich schlank und fühle mich wohl in meinem Körper?" die Aufmerksamkeit meines Verstandes und meines Unterbewusstseins direkt darauf, eine Antwort oder Lösung für die Frage zu suchen. Der Widerspruch bleibt erstmal aus. Stattdessen fühlt sich ein Teil von mir angesprochen, der kreativ, mutig und in der Lage ist, Veränderungen in Angriff zu nehmen und neue Wege zu finden und auszuprobieren.

Sinnvoll ist, sich 5-10 passende Fragen zu einem bestimmten Thema zu suchen und sie sich dann als Silent Subliminals für eine halbe Stunde täglich anzuhören. Selbst wenn ich Afformationen nicht in Form von Silent Subliminals zur Verfügung habe, hat es eine beeindruckende Wirkung, damit zu arbeiten. Unser intuitives und kreatives Denken wird dadurch angeregt. Man kann sich die Fragen immer wieder innerlich stellen und sich von Antworten aus dem eigenen Unterbewusstsein überraschen lassen.

Passende Afformationen formulieren

Beim Formulieren der Afformationen gibt es keine so strengen Regeln wie bei den Affirmationen. Z.B. ist auch eine "negativ" formulierte Frage wie "Warum esse ich keine Süßigkeiten mehr?" wirksam. Viel wichtiger ist, ob die Afformation das, was ich verändern und lernen möchte und wo ich mich hin entwickeln möchte, treffend wieder gibt. Die Afformationen sollen prozessbegleitend sein. Außerdem sollen sie in Sprache und Ausdrucksweise an den Hörer oder die Hörerin angepasst sein.

Das Thema "Für sich selbst einstehen" kann sich z.B. in so verschiedenen Formulierungen ausdrücken wie: "Warum mache ich den Mund auf, wenn es die Situation erfordert?" - "Warum berücksichtige ich bei jeder Entscheidung auch meine eigenen Bedürfnisse?" - "Warum stehe ich mutig für meine eigenen Bedürfnisse ein?" - "Warum lasse ich mich nicht mehr von meinem eigenen Weg abbringen?". Die Formulierung der Sätze wird also so gewählt, dass sie einfach genau dazu passt, wie der Betroffene aus seiner Warte aus das Problem erlebt und empfindet.

Prozessbegleitende Formulierungen

Wenn man neu in ein Thema einsteigt - nehmen wir mal an, jemand kämpft mit suchthaftem Essverhalten - , sind z.B. Fragen sinnvoll wie "Wie habe ich es geschafft, zu einem natürlichen Essverhalten zurückzufinden?" - "Warum fällt es mir so leicht, meine Themen in Bezug auf Essen zu heilen?" Solche Sätze ermutigen zunächst mal, sich einem Thema in der Gewissheit zuzuwenden, dass es lösbar und heilbar ist.

Bin ich bereits tiefer zu meinen eigenen Schmerzpunkten durchgedrungen kann ich gezieltere Afformationen wählen wie z.B. "Warum bekämpfe ich Gefühle der Einsamkeit nicht mehr mit Essen?" - "Warum habe ich keine Angst mehr davor, Einsamkeit zu fühlen?" - "Warum bin ich bereit, alle Gefühle anzunehmen, die hochkommen?".

Natürlich ist es auch sinnvoll, ein paar Sätze in Bezug auf das gewünschte Handeln einzubauen: "Warum esse ich nur Dinge, die mir gut tun?" - "Warum koche ich auch für mich alleine?" - "Warum esse ich, wenn ich Hunger habe und höre auf, wenn ich satt bin?"

Dazu kann ich Afformationen auswählen, die mich ganz allgemein stärken, mein wahres Wesen aktivieren und mir helfen im Prozess mutig weiterzugehen: "Warum vertraue ich auf meinen inneren Heilungsprozess?" - "Warum bin ich emotional frei und unabhängig?" - "Warum ist alles Suchtverhalten von mir abgefallen?"

Hier nochmal ein Beispiel mit einem ganz anderen Thema: Viele Menschen haben Ängste und tief verankerte Glaubenssätze im Bezug auf das Thema "Geld". Prozessbegleitende Affirmationen können z.B. so aussehen:

Einstieg:
Wie habe ich es geschafft, meine Beziehung zu Geld zu heilen?
Warum ist das Thema Geld für mich kein Problem mehr?
Wie ist es mir gelungen, alle meine Themen bezüglich Geld zu lösen?

Spezifische Schmerzpunkte:
Warum weiß ich so genau, dass Geld nicht die Ursache für Konflikte ist?
Warum vertraue ich darauf, immer genug Geld zu haben, für alles was ich brauche?
Warum weiß ich so sicher, dass mein Kontostand nichts über meinen Wert aussagt?
Warum ist Geld nicht die Wurzel allen Übels?

Gewünschtes Handeln:
Warum treffe ich bezüglich Geld so gute Entscheidungen?
Warum verdiene ich mit Leichtigkeit meinen Lebensunterhalt?
Warum gebe ich Geld nur für Dinge aus, die meinem höchsten Wohl dienen?

Allgemeine Stärkung und Ermutigung:
Warum sind alle Geldthemen von mir abgefallen?
Warum fühle ich mich wohl mit Geld?
Warum bin ich wohlhabend und lebe in Fülle?
Warum erlebe ich Geld als eine liebevolle Energie?

Dies nur ein paar Anregungen für das Formulieren passender Afformationen. Am besten ist es, das Ganze selbst auszuprobieren. Wer die wohltuende und prozessfördernde Wirkung der Silent Subliminals erstmal erfahren hat, wird von selbst kreativ, was die Afformationen betrifft und weiß in der Regel dann auch genau, welche Art von Sätzen ihm in seinem Prozess weiterhelfen.

Auch Silent Subliminals sind keine Zauberei

An der Formulierung der obigen Afformationen merken Sie wahrscheinlich schon, dass die Arbeit mit Silent Subliminals es uns nicht erspart, uns mit unseren Themen auseinanderzusetzen. Im Gegenteil: Die Silent Subliminals bringen all das ans Licht, was uns blockiert, ganz wir selbst zu sein, und wir sind herausgefordert uns darum zu kümmern. Gleichzeitig wirken sie stärkend und ermutigend, ein Thema wirklich in aller Tiefe zu bereinigen und unsere eigene Transformation geschehen zu lassen.

Wenn Sie mögen, erstelle ich für Sie im Rahmen des Therapie- bzw. Coaching-Prozesses persönlich auf Sie zugeschnittene Silent Subliminals. Dabei entstehen keine Extra-Kosten: Coaching & Psychotherapeutische Begleitung

Tipps zur Nutzung von Silent Subliminals

Silent Subliminals selbst erstellen


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